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Bau einer Thermokompaktanlage in Kleve

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Die Kläranlage Kleve-Salmorth wurde 1975 errichtet und 1995 für die weitergehende Nährstoffelimination mit Stickstoff- und Phosphorelimination ausgebaut. Die Entwässerung erfolgt weitestgehend im Trennsystem. Neben dem anfallenden kommunalen Abwasser werden auch die Abwässer zahlreicher Indirektleiter von der Kläranlage gereinigt. Um die Anforderungen der neuen Klärschlammverordnung zu erfüllen und unter besonderer Berücksichtigung der Verringerung der CO₂-Emissionen wird eine neue Schlammbehandlung in Form einer Thermokompaktanlage geplant. 

Die nachfolgenden Zahlen sollen sich mit dem Bau einer Thermokompaktanlage deutlich verbessern. 

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In einem Leuchtturmprojekt soll in der Kläranlage Kleve durch den Bau der Thermokompaktanlage ein wesentlicher Grundstein für den Weg zu einer energieautarken und damit klimaneutralen Kläranlage gelegt werden. Mit der Umsetzung des Projekts Thermokompaktanlage wird der aktuelle Energiebedarf der Kläranlage von ca. 3,5 MV/h mit etwa 1,7 MV/h zu 50% gedeckt werden können. Die geplante Errichtung wird zu einer Optimierung in energetischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht beitragen. 

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Vorher/Nacher Ansicht

Visuelle Darstellung der Umbaumaßnahme

Die Darstellung zeigt schematisch die Implementierung der Thermokompaktanlage in die Kläranlage Kleve-Salmorth. Die Stadt Kleve erhält damit eine Anlage mit zweistufiger Kompaktfaulung, anschließender thermischer Behandlung sowie einer dezentralen Klärschlammverwertung mit Phosphorrückgewinnung.

Starten Sie die Vorher/Nachher-Ansicht indem Sie unten links "Play" klicken.

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Maßgebende Ziele sind der Umbau und die Erweiterung der Kläranlage Kleve-Salmorth zu einer energieautarken und klimaneutralen Kläranlage sowie die Produktion von pflanzenverfügbarem Phosphor mittels Errichtung einer innovativen Thermokompaktanlage. Der geplante Ausbau wird zu einer Optimierung in energetischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht beitragen.

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Niedrigerer Energieverbrauch für den Betrieb der Belüftungseinrichtung durch den Einsatz eines 2-straßigen Vorklärbeckens: Die Reduzierung des Gesamtstromverbrauchs liegt bei rund 3 kWh/(EW x a); die jährliche CO₂-Einsparung beträgt damit etwa 144 Mg CO₂/a

Erhöhter Ertrag nutzbaren Faulgases aus der Kompaktfaulungsanlage im Vergleich zu herkömmlicher Faulgastechnik 

Erzeugung und Eigennutzung von erheblichen Mengen thermischer und elektrischer Energie, damit Reduzierung des Fremdbezugs; Verstromung von Faulgas und Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung bzw. anfallender Abwärme führt zu jährlichen CO₂-Einsparungen für die Eigenstromnutzung von etwa
805 Mg CO₂/a.

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Verbesserung der Entwässerungseigenschaften aufgrund eines höheren Mineralisierungsgrades sowie eine Verringerung des Polyelektrolytbedarfs; damit insgesamt Reduzierung der Kosten der Klärschlammentwässerung/-verwertung

Entlastung thermischer Abfallbehandlungsanlagen aufgrund der eigenen, dezentralen Verwertung um die jährliche Menge von rund 7.425 Mg entwässertem Klärschlamm

Phosphorrecycling: Schonung der sich verknappeneden natürlichen Phosphor-Ressourcen

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Minderung der zu transportierenden Feststofffrachten um bis zu 90 % (nach Entwässerung 4.630 Mg/a, nach Trocknung
1.389 Mg/a, nach KSK-Anlage 735 Mg/a) 

Reduzierung der erforderlichen Klärschlammtransporte und des damit verbundenen CO₂-Ausstoßes; geringere Lärmbelästigung und Straßenverschmutzung sowie Abnutzung des Straßennetzes

Geringere Geruchsbelästigung durch Stabilisierung des Klärschlamms

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